Links Mittel- und Osteuropa
Polen
Zentrum für Umweltrecht
Das Zentrum für Umweltrecht ist eine unabhängige Ideenfabrik und Beratungsorgan, das sich auf Umweltrecht spezialisiert hat. Die EU- Erweiterung ist eine der Hauptarbeitsbereiche und berücksichtigt insbesondere die Umsetzung des Aquis im umweltpolitischen Bereich in polnisches Umweltrecht.
Institut für Nachhaltige Entwicklung
Das Institut für Nachhaltige Entwicklung ist eine unabhängige, nichtstaatliche und gemeinnützige Organisation. Seine Hauptaufgabe ist, das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung in Polen umzusetzen und zu verbreiten. Es fokussiert sich dabei auf ökonomische, juristische, soziale und politische Fragen, die in Verbindung mit dem Umweltschutz stehen. Es kooperiert mit nichtstaatlichen Umweltorganisationen, dem polnischen Parlament, sowie der Verwaltung.
Gaja Klub
Klub Gaja ist eine unabhängige, gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation, die 1988 gegründet wurde und vor allem im ökologischen und kulturellen Bereich arbeitet. Netzwerke schaffen, polnische und englische Literatur veröffentlichen, Workshops leiten, Veranstaltungen mit großer Medienpräsenz durchführen, Lobbying betreiben, Theaterstücke aufführen, Ausstellungen zeigen, mit Wissenschaftlern, Politikern, Institutionen, nationalen und lokalen staatlichen Entscheidungsträgern, Nichtregierungsorganisationen, interessierten Bürgern und Medien zusammen zu arbeiten: das alles sind Methoden ihrer Arbeit.
Die Stiftung für ökologische Erziehung und Entwicklung
Drei Stiftungen, die sich mit Fragen des Umweltschutzes und der Umwelterziehung beschäftigten, gründeten im Februar 2003 die Stiftung für ökologische Erziehung und Entwicklung. In ihr arbeiten ausgebildete Erzieher, namhafte Fachkräfte und erfahrene Umweltschützer. Ihr Ziel ist die Idee eines ökologischen Lebensstiles zu verbreiten, das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung zu fördern und die öffentliche Aufmerksamkeit gegenüber ökologischen Themen zu erhöhen.
Tschechien
GAIA
Der bürgerliche Verband GAIA ist eine unabhängige und unpolitische Institution, die sich mit dem Schutz der Natur und der Landschaft befasst, und nach neuen Formen menschlicher Kommunikation beim Umweltschutz und der Erziehung sucht. Bei ihr sind Erwachsene und Kinder gleichermaßen willkommen, sowie Menschen aller Altersstufen und Berufe. GAIA ist Mitglied mehrerer internationaler und sozialer Netzwerke, die durch Informationsaustausch kooperieren.
Gesunde Städte der Tschechischen Republik
Gesunde Städte der Tschechischen Republik (HCCZ) ist ein nationaler Verband von aktiven Städten, Kommunen und Regionen der Tschechischen Republik, die das Projekt “Gesunde Städte”, eine internationale Initiative unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchführt. HCCZ verfolgt langfristige Gesundheit und nachhaltige Entwicklung. Außerdem ist die Mitgliedschaft in HCCZ offen für alle Arten von Kommunen in der Tschechischen Republik.
Ungarn
Ökotárs Alapítvány (Ungarische Umweltpartnerschaft)
Die Stiftung Ungarische Umweltpartnerschaft hat sich zum Ziel gesetzt, zu der Entwicklung einer umweltbewussten, demokratischen aktiven Gesellschaft durch die Unterstützung und festen Etablierung der zivilen Umweltbewegung beizutragen. Die Stiftung fördert die Entwicklung der Umweltbewegung durch die Bereitstellung von finanziellen Zuwendungen, Trainings, Stipendien und technischer Hilfe. Der Begriff Partnerschaft beschreibt die Rolle, die die Ungarische Umweltpartnerschaft bei dem Aufbau von Kooperationen zwischen Menschen und Organisationen quer durch die Sektoren spielt, um zivile Gesellschaften und nachhaltige Kommunen in Zentraleuropa aufzubauen.
Autonómia Alapítvány
www.autonomia.hu
Autonómia Alapítvány (AA) wurde 1990 gegründet, zu einer Zeit, als der Ungarns Übergang zur Demokratie begann. Seine Aufgabe war, einen Beitrag zur Entstehung und Unterstützung des gemeinnützigen Sektors zu leisten, mit dem Fokus auf die Sinti und Roma-Gemeinschaft. AA war die einzige private Stiftung in Ungarn, die über 500 Haushalte zur Lebenssicherung finanziell unterstützt hat und Projekte der Sinti und Roma entwickelt hat. Diese ist eine Gemeinschaft ist, die mit widersprüchlicher Diskriminierung und Armut konfrontiert ist.
Slowakei
Die Slowakische Umweltagentur
Die Slowakische Umweltagentur ist ein Forschungsinstitut, das in der gesamten Slowakei tätig ist. Der Hauptfokus der Aktivitäten liegt auf der Entwicklung umweltpolitischer Maßnahmen, dem Umweltschutz und der Landschaftsplanung, die auf den Prinzipien der Nachhaltigen Entwicklung basieren.
Verein für Nachhaltiges Leben
Der Verein für Nachhaltiges Leben wurde im Jahre 1993 in Bratislava gegründet, und zwar als nichtstaatliche gemeinnützige Organisation, die auf einem freiwilligen Zusammenschluss beruht. Dem Verein gehören Umweltschutzexperten, Geographen, Philosophen, Physiker, Juristen, Soziologen, Ökonomen, Erzieher und andere ökologisch orientierte Fachleute an, sowie Künstler und Journalisten. Der Verein umfasst hundert führende slowakische Aktivisten und ist offen für ähnliche Persönlichkeiten aus anderen Ländern. Sein Ziel ist, die humanistischen Ideale und Harmonie zwischen Mensch und Natur zu erreichen. Die Aktivitäten des Vereins basieren auf der Philosophie, das Leben in all seinen Erscheinungsarten zu respektieren und Verantwortung nicht nur für die heutige, sondern auch für die zukünftigen Generationen zu tragen.
Ekopolis
Die Stiftung Ekopolis unterstützt die Entwicklung der Bürgergesellschaft und Umweltverträglichkeit seit 14 Jahren. Sie fördert Projekte und die Arbeit von mehreren hundert Nichtregierungsorganisationen – flexibel, ohne umständliche Bürokratie und angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse. Das Hauptinstrument ist die Gewährung von finanziellen Zuschüssen. Ihre Vision ist eine hochentwickelte bürgerliche Gesellschaft, die sich ihrer Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung und der ökologischen Probleme bewusst ist.
Estland
Vereinigung Estnischer Städte
Die Vereinigung Estnischer Städte (AEC) ist ein freiwilliger Verband, der gegründet wurde, um die gemeinsamen Interessen zu vertreten und Kooperation zwischen Städten und ländlichen Gemeinden zu ermöglichen. Das Hauptziel der AEC ist, die Entwicklung der Kommunalverwaltungen durch gemeinsame Aktivitäten zu gewährleisten. Die AEC wurde am 19. September 1920 gegründet. Gegenwärtig sind alle Städte, einschließlich der Hauptstadt Tallin, und einige ländliche Gemeinden, Mitglieder der AEC.
Estnische Grüne Bewegung
Die Estnische Grüne Bewegung ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige Umweltorganisation. Sie wurde 1988 gegründet und entwickelte sich schnell zu einer bundesweiten Basisorganisation. Danach erarbeitete sie sich Ansehen als führende Organisation innerhalb der Estnischen Unabhängigkeitbewegung. Bei ihren Aktivitäten wird sie unterstützt durch ein bundesweites Netzwerk von etwa 600 Mitgliedern.
Umweltministerium Estland
Der Auftrag des Umweltministeriums von Estland ist es, Vorraussetzungen für die Entwicklung Estlands zu schaffen, so dass der Erhalt der natürlichen Biodiversität und einer intakten Umwelt garantiert wird. Außerdem soll es sicherstellen, dass die natürlichen Ressourcen ökonomisch genutzt werden. Seine Aufgabe besteht darin, die Umweltpolitik zu organisieren und zu koordinieren. Während der Hauptsitz des Ministeriums sich in Tallin befindet, sind seine Zweigstellen in allen 15 Landkreisen vertreten. Es wurde am 21. Dezember 1989 gegründet und ist damit als Institution relativ neu.
Estnischer Naturfond
Der Estnische Naturfond ist eine gemeinnützige Organisation. Seine Aufgabe ist die natürliche Vielfalt in Estland und der Welt durch Kooperation mit Individuen, Unternehmen, Organisationen und staatlichen Institutionen zu erhalten. Er wurde 1991 von Biologen und Umweltschützern in enger Zusammenarbeit mit dem WWF (World Wide Fund for Nature) gegründet. Der WWF ist bis heute sein wichtigster internationaler Kooperationspartner geblieben.
Kihnu Strait Marine Park Stiftung
Es ist ein Projekt zur Förderung der lokalen nachhaltigen Entwicklung in dem Landkreis Parnü, der im Westen Estoniens liegt. Seine Hauptaufgabe ist die Bevölkerung vor Ort zu unterstützen und die Natur, sowie die kulturellen Werte der Region zu bewahren.
Peipsi Centre for Transboundary Cooperation
Peipsi CTC organisiert Weiterbildungskurse und -seminare für verschiedene Interessengruppen, in der die Fähigkeiten zur Umwelterziehung, Öffentlichkeitsarbeit, sowie zum Fundraising und Projektmanagement trainiert werden. Darüber hinaus bietet das Zentrum Unterstützung beim Projektmanagement für die Durchführung von Wassermanagementprojekten im Lake Peipsi an. Das Zentrum verfügt über einen 10-jährigen Erfahrungsschatz in der Entwicklung grenzüberschreitender Interaktionsmechanismen und in der Erleichterung grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der estnisch-russischen Grenzregion.
Stockholm Umweltinstitut Tallinn
Das Stockholm Umweltinstitut Tallin (SEI–Tallin) ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige Stiftung, die 1992 gegründet wurde. Ihre Ziele sind, Entscheidungsfindungen bezüglich der Entwicklung von Kommunen sowie der Umwelt auszubalancieren und in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken. Um diese Ziele zu erreichen, hat SEI-Tallin Ende 2002 drei Programmbereiche etabliert: 1. Klima, Energie und Atmosphäre, 2.Umweltmanagement und 3. Nachhaltigkeitsmaßnahmen. SEI-Tallin betreibt angewandte Forschung, berät internationale Organisationen, Regierungen und private Organisation in den Bereichen Gemeindeentwicklung und Umwelt. Es arbeitet auf Projektbasis.
Lettland
Agenda 21 Riga Umweltcenter
In den Jahren 1998 und 1999 führten die Städte Riga und Norrkoping (Schweden) ein gemeinsames Projekt durch. Die Hauptziele waren bis 2010 die Umweltstrategie für Riga zu entwickeln und das städtische Umweltcenter „Agenda 21“ einzurichten. Im Ergebnis wurde eine Strategie ausgearbeitet und das Umweltcenter nahm seine Arbeit im Januar 2000 auf. Hauptaktivitäten des Zentrums sind die Überwachung der Umsetzung der oben genannten Strategie (2002-2010), Entwicklung eines einheitlichen Umweltdaten und Informationssystems, Öffentlichkeitsarbeit und Internationale Kooperation.
Litauen
Kommunen in Litauen
Lokale Behörden in Litauen ist eine gemeinnützige Organisation und vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. Seine Aufgabe ist das essentielle Recht auf Unabhängigkeit und Entwicklung lokaler Selbstverwaltung durchzusetzen. Dies geschieht durch Einflussnahme auf Entscheidungen, die die nationale Regierung sowie internationale Institutionen treffen.
Die Litauische Grüne Bewegung (LGB)
Die Litauische Grüne Bewegung wurde von nationalen Umweltgruppen und –aktivisten im Jahre 1988 gegründet. Die LGB koordiniert die Aktivitäten und organisiert den Informationsaustausch zwischen etwa 500 Mitgliedern. Als erste Umweltorganisation der postsowjetischen Ära, spielte sie eine wichtige Rolle im Demokratisierungsprozess und in der öffentlichen Bewusstseinsbildung und Mitwirkung bezüglich Umweltthemen in Litauen. Heute ist die LGB eine der aktivsten Umweltorganisationen mit den Hauptstrategien, politische Entscheidungen zu beeinflussen, Bürgerbeteiligung zu erhöhen und ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltiger Entwicklung zu erreichen.
Umweltcenter für Verwaltung und Technology
http://www.ecat.lt
1997 gründeten die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium von Litauen den Umweltcenter für Verwaltung und Technologie (ECAT-Litauen) als eine nichtsstaatliche Organisation. Sein Ziel ist, die Umweltaktivitäten in Litauen zu unterstützen, fördern und zu stärken, indem sie Beratung, Trainings, Informationen, Projektentwicklung und Management-Dienstleistungen in Bezug auf Umweltfragen anbieten. ECAT-Litauen arbeitet auch über Fragen der Lokalen Agenda 21, Nachhaltigen Entwicklung und dem EU-Beitritt.
Die Litauische Naturstiftung
http://www.glis.lt
Die Litauische Naturstiftung (Lietuvos gamtos fondas, LGF) ist eine nichtstaatliche Umweltschutzorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Umweltschutz und die Nachhaltige Entwicklung in Litauen zu stärken und voranzutreiben. Mit der Gründung 1991, war der LGF die erste nichtstaatliche Umweltorganisation und hat seither über 25 Projekte betreut. Er wurde gegründet als Wohltätigkeitsorganisation von 20 Umweltschutzspezialisten, nichtstaatlichen Organisationen sowie Vertretern der Wirtschaft.
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