| „Strategien für eine erfolgreiche Kommunikation zur Nachhaltigkeit in Europa"
Europa hat auf allen Ebenen Nachhaltigkeitsstrategien verabschiedet. Um Nachhaltigkeitsstrategien umzusetzen sind nicht nur alle Ebenen der Verwaltung gefordert, sondern auch BürgerInnen und UnternehmerInnen. Für das Gelingen spielt die Verankerung in der Bürgerschaft eine wichtige Rolle. Eine besondere Herausforderung sind der Mangel an gesellschaftlichem Zusammenhalt und das Wohlfahrtsgefälle zwischen den einzelnen Staaten der EU. Vor diesem Hintergrund treffen Nachhaltigkeitsstrategien insbesondere in den wirtschaftlichen schwächeren Staaten auf gesellschaftliches Desinteresse oder auf gesellschaftliche Ablehnung. Für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien ist die Beteiligung der Bürgerschaft auf allen Ebenen von der europäischen, über die nationale bis hin zur lokalen Ebene notwendig. Hierfür sind Kommunikationsstrategien unabdingbar. Die Zielgruppe des Projektes sind zunächst MultiplikatorInnen aus dem Bereich NGO, Verwaltung und Wissenschaft aus den beigetretenen MOE-Staaten, aus Deutschland und aus den Kandidatenländern. Vorrangig werden NGO angesprochen. Die Multiplikatoren wirken in ihre Organisationen hinein und erreichen über diesen Weg die Bürgerschaft. Ausgehend von der Europäischen Ebene, sollen die nationalen Nachhaltigkeitsstrategien und die Strategien zur Lokalen Agenda in den Kommunen in die Vermittlung, Erarbeitung von Instrumenten einer Kommunikationsstrategie einbezogen werden. Das Projekt realisiert außerdem eine Handreichung für Freiwilligenmanagement, der Engagement für Nachhaltigkeit vor Ort fördert.
Geplant sind vier Treffen:
1. 3-tägiges Arbeitstreffen der Partner aus den MOE-Staaten und aus Deutschland – Bestandsaufnahme (Lithauen). Das Treffen hat drei Teile: Workshop der Partner zur Bestandsaufnahme von Nachhaltigkeitsstrategien in ihren jeweiligen Heimatländern, Workshop zum Stand des bürgerschaftlichen Engagements und der Umsetzung von Freiwilligenmanagement in den Partnerorganisationen, Beteiligung entsprechender regionaler Einrichtungen, Öffentliche Podiumsdiskussion, um die Ergebnisse zu präsentieren. (25. – 27. Juli 2006)
2. 3-tägiges Arbeitstreffen der Partner mit Institutionen, die Engagementförderung betreiben, Diskussion eines ersten Entwurfs (Deutschland, Brandenburg) Das Treffen hat zwei Teile. Bei dem zweitägigen Workshop werden Institutionen zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements vorgestellt, Konzepte von Freiwilligenarbeit werden diskutiert, Konzeptionen von Freiwilligenarbeit als Bestandteil der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien auf lokaler und regionaler Ebene sollen erarbeitet werden, Podiumsdiskussion zum Thema des Workshops mit den Partnern (23. – 25. Oktober 2006)
3. 3-tägiges Arbeitstreffen der Partner mit Journalisten und Medienvertretern, um eine öffentlichkeitswirksame Strategie zu diskutieren (Ungarn). Zu diesem Treffen sollen Journalisten eingeladen werden, um die unterschiedlichen Möglichkeiten von Kommunikationsstrategien für Nachhaltigkeit zu erörtern. Öffentliche Podiumsdiskussion zur Nachhaltigkeitskommunikation. (Januar 2007)
4. Abschlusskonferenz mit Vertretern von NGO’s, Verwaltungen, Wirtschaft Erwachsenenbildnern und Medienvertretern, um die Arbeitsergebnisse vorzustellen (Polen) (März 2007)
Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert.
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